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Begriff Definition
A-DEP Schärfentiefenautomatik

Als A-DEP wird die Schärfentiefeautomatik (Tiefenschärfeautomatik) bezeichnet. Die Namensgebung leitet sich vom englischen "Depth of Field" ab.

Die A-DEP wertet alle Autofokusmessfelder aus. Dann wird automatisch ermittelt, welches dieser Felder den nächsten Punkt im Motiv und welches den fernsten Punkt erfasst. Aus diesen Werten wird die Blende errechnet, die verwendet werden muss, um genau den Bereich zwischen dem nächsten und dem fernsten Punkt in den Schärfebereich einzuschließen. Alles, was davor oder dahinter liegt, gerät in die Unschärfe.


Größter Nachteil dieser Automatik ist, dass man die Erfassung des nahen bzw. fernen Punktes durch die AF-Felder nicht beeinflussen kann. Deswegen ist diese Automatik nur für normale Motive (z.B. Landschaftsfotografie) geeignet, bei denen es keine extrem nahe bzw. ferne Motivdetails gibt, die z.B. in den Schärfenbereich einbezogen werden sollen oder eben gerade nicht. Wer bewusst die Schärfeverteilung im Motiv gestalten will, ist deswegen mit dieser Automatik nicht gut bedient.


Einige ältere Canon-SLR hatten eine anders funktionierende Schärfentiefenautomatik: Dabei hat der Fotograf mit der ersten Messung des mittleren AF-Feldes manuell den Nahpunkt angemessen, danach den Fernpunkt und die Automatik hat dann beim Auslösen die passende Blende für diesen Schärfenbereich gewählt. Das hat zwar etwas länger gedauert, führte aber zu zuverlässigeren Ergebnissen. Inweifern diese Art der Schärfentiefenautomatik bei anderen Herstellern eingesetzt worden ist, entzieht sich meines Wissens.

A-Modus
Die Einstellung des A-Modus, auch Aperture Priority Mode, bezeichnet die Blendenvorwahl (Blendenpriorität) bzw. die Zeitautomatik (auch Av). Bei der Verwendung des A-Modus wird eine fixe Blendeneinstellung gewählt, während die Automatik für die passende Belichtungszeit sorgt. Die Verwendung des A-Modus ermöglicht die Einflussnahme auf die Tiefenschärfe zwecks kreativer Bildgestaltung.
Abblenden

Abblenden bedeutet die Blendenöffnung zu verringern. Z.B. von 5.6 auf 8. Verbessert oft die Schärfenleistung des Objektivs und vergrößert die Schärfentiefe.

AC-Adapter

Andere Bezeichnung für Netzstrom-Adapter. Ermöglicht den Anschluss der Digitalkamera an das Stromnetz.

AD-Konverter
Der A/D-Konverter, auch A/D-Wandler, Analog-Digital-Umsetzer (ADU) oder Analog-to-Digital-Converter (ADC), wandelt die per Bildsensor ermittelten physikalische Größen in digitale Daten um und dient der Digitalisierung von Analogwerten. Der A/D-Wandler ist somit maßgeblich an der Entstehung eines digitalen Bildes beteiligt.
AD-Wandlung

Abkürzung für: Analog-Digital-Wandlung. Um ein analoges Signal, wie z.B. ein Foto, im Computer weiterbearbeiten zu können, muss es z.B. mittels einer Digitalkamera oder eines Scanners in digitale Informationseinheiten gewandelt, oder auch: digitalisiert, werden.

Additive Farbmischung

Farben werden durch die Mischung der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau gebildet. Der Farbraum wird nach den drei Farben auch RGB genannt. Computermonitore stellen die Farben nach dem RGB System dar. Weiß entsteht dabei durch die Mischung aller 3 Farben. Schwarz ist dabei die Grundfarbe die dargestellt wird, wenn keine der 3 Farben vorhanden ist.

AE-Belichtungsautomatik
Die Programmautomatik wird häufig als AE (Automatic Exposure) bezeichnet.
AF-Messfeld

Bei Autofokus Kameras (AF) wird der Bereich auf dem die Schärfe gemessen wird als das AF-Messfeld bezeichnet. Zumeist befindet sich dieser Bereich in der Mitte des Bildes. Bei Profigeräten wie der Nikon F5 kann der Bereich vom Fotografen gewählt werden. Will man die Schärfe auf ein Objekt im Vordergrund legen, dieses befindet sich aber nicht in der Mitte des Bildes, so kann man meist folgend vorgehen: Messen Sie das Objekt an (leichtes Drücken am Auslöser) halten Sie den Auslöser in dieser Position und wählen den Bildausschnitt. Dann lösen Sie aus.

Aliasing

Pixelförmige Abstufung an diagonalen Objektkanten, die dadurch entsteht, dass Grafiken aus einzelnen Pixeln bestehen. Durch Anti-Aliasing wird dieser unschöne Effekt vermindert, hierbei werden die Kontrastwerte der benachbarten Pixel neu berechnet und einander angeglichen.

Auflösung

Oder auch das Maß für die Detailgenauigkeit (Rasterpunkte pro Zoll bzw. Zentimeter), die ein Gerät aufzeichnen oder wiedergeben kann. Bei einem Monitor oder Drucker informiert die Auflösung darüber, wieviele Pixel dargestellt bzw. gedruckt werden können. Bei Eingabegeräten (Digitalkameras oder Scannern) bestimmt die Auflösung, wieviele Pixel erfasst werden können.

Die Angabe erfolgt in dpi („dots per inch“ = Bildpunkte pro Zoll; 1 Zoll entspricht 2,54 cm), in Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte (z.B. 1.712 x 1.368 oder 1.280 x 1.024) bzw. in lpmm (Linienpaare pro Millimeter = maximal darstellbare Anzahl dünner schwarzer und weißer Linien pro Millimeter).

Ein guter Kleinbildfilm hat beispielsweise eine Auflösung von ca. 150 lpmm. 300 dpi entsprechen umgerechnet etwa 118 Bildpunkten pro Zentimeter.

Im allgemeinen kann gesagt werden: Je höher die Auflösung, desto besser ist die Bildqualität.

Aufnahmebereich

Ist der Bereich, in dem eine Kamera Objekte scharf abbilden kann. Kameraeinstellung von Mindestabstand bis Unendlich.

Autofokus

Der Autofokus ist ein Mechanismus, der die Entfernung zum Motiv misst und sie auf das Objektiv überträgt. Das Objektiv wird automatisch auf diese Entfernung scharf gestellt. Bei glatten oder reflektierenden Oberflächen ohne Details kann der Autofokus probleme habe. Auch bei Dunkelheit lässt er oft nach, es gibt Blitzgeräte die einen Hilfsautofokus haben.

Wir unterscheiden aktive und passive Autofokussysteme.

Aktiv – Infrarot- oder Ultraschallwellen messen die Zeitdifferenz vom Aussenden bis zum Eintreffen der Wellen

Passiv – Kontrastunterschiede hybride Autofokus – Systeme → agieren sowohl aktiv als auch passiv

Belichten

Belichten, ist der Vorgang, in dem sich der Verschluss öffnet und Licht auf den Film bzw. den Chip lässt. Entscheidet über Helligikeit des Bildes.

Belichtung

Bei der Belichtung wird ein lichtempfindliches Element einer bestimmten Menge Licht ausgesetzt und damit ein Bild erzeugt. Das in der modernen Fotografie verwendete Filmmaterial besteht aus einer großen Anzahl Silberverbindungen aufgetragen auf einer Trägerfolie. Trotzdem ist das Verfahren eigentlich ein sehr einfaches, das jeder zu Hause nachvollziehen kann. Machen wir einen Versuch: Zuerst brauchen wir ein lichtempfindliches Material. Eine Zimmerpflanze ist dafür bestens geeignet. Der Philodendron zum Beispiel hat große, lichtsensible Blätter. Jetzt benötigen wir ein Objekt, daß wir abbilden möchten. Dazu nehmen wir eine Schere, ein Blatt Papier, etwas Fingerfertigkeit und damit sollte ein einfacher Scherenschnitt schnell fertig sein. Wer etwas Geduld opfert, kann auch sein eigenes Profil in das Papier schneiden. Danach befestigen Sie das Positiv - so wird das Objekt genannt - auf einem Blatt des Philodendrons. Am besten auf dem Blatt, daß dem direkten Sonnenlicht am stärksten zugeneigt ist. Damit verkürzt man die Entwicklungszeit. Jetzt heißt es auf gutes Wetter warten, doch schon nach wenigen Sonnentagen können Sie das Objekt abnehmen und am Blatt befindet sich ein Negativ. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten die modernen Filme. Auffallendes Licht bewirkt einen chemischen Prozeß welcher das lichtempfindliche Material schwärzt. Auf das Positiv - das Bild - übertragen entsteht so eine helle Stelle. In unserem Fall sind die geschwärzten Stellen jene am Blatt, welche ständig dem Licht ausgesetz waren. Die abgedeckten Stellen sind hell geblieben. Doch wie bei den Pflanzen verändern auch andere Einflüsse die Oberfläche am Film. Wärme oder Röntgenstrahlen wie sie an der Gepäckkontrolle bei Flughäfen verwendet werden, können die sensible Seite des Filmes ebenfalls beeinflussen. Darum empfielt es sich bei Fernreisen die unbelichteten aber auch die bereits belichteten Filme in einer speziellen Tasche zu transportieren. Auch soll man das Filmmaterial nicht dem direkten Sonnenlicht oder hohen Temperaturen aussetzen. Bei Fotografen werden Filme, wenn sie über einen längeren Zeitraum gelagert werden, immer in einem speziellem Kühlschrank deponiert. Nachsatz: Bei dem Versuch wird der Pflanze kein Schaden zugefügt.

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